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Meisterbrieftext: Durch Beschluss des Vorstandes ist der Pfefferküchler- und Bäckermeister Hermann Löschner als ordentliches
Mitglied in die Innung aufgenommen. Nach erfolgter Versicherung auf Handschlag, alle Pflichten und Obliegenheiten eines Innungsmeisters gewissenhaft erfüllen zu wollen, ist demselben dieser
Meisterbrief übergeben worden. Pulsnitz, den 31. Januar 1884. Unterschriften von Obermeister Hermann Löschner (Vater des obigen H.L.) und Altmeister Emil Grossmann.
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Die Stadt Pulsnitz ist in nah und fern als Pfefferkuchenstadt bekannt. Am 1. Januar 1558 gestattete der Grundherr zu Pulsnitz,
derer von Schlieben, den Pulsnitzer Bäckern erstmals, auch Pfefferkuchen in ihren Backstuben zu backen. Aus der anfänglichen Nebenbeschäftigung der Pulsnitzer Bäcker gründete
sich ein eigenständiger Handwerkszweig, der bis in die heutige Zeit seine handwerklichen Traditionen erhalten hat. Seit 1992 ist der Name “Pulsnitzer Pfefferkuchen” geschützt, so daß sich nur
Pfefferkuchen, die innerhalb der Stadt Pulsnitz gebacken werden, auch so nennen dürfen.
Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Stammhaus der Pfefferküchlerei Löschner erbaut. In diesem Haus gründete
Hermann Löschner 1813 die gleichnamige Pfefferküchlerei, die heute die älteste noch in Familienbesitz befindliche Küchlerei der Stadt Pulsnitz ist.
So wie damals werden unsere Spezialitäten nach den schriftlich und mündlich überlieferten Rezepturen aus hochwertigen
Rohstoffen hergestellt. Nur unter diesen Voraussetzungen können wir die ausgezeichnete Qualität unserer unnachahmlichen Pfefferkuchen garantieren. So läßt sich auch in unserem
traditionellen Handwerksbetrieb sagen: “Hier läuft die Ware nicht vom Band, hier bäckt man noch mit Herz und Hand.
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